Marion Spießl spendet Erlös aus ihrer Kunstaustellung "Einfach Tierisch"

 

 

Unsere Hospizbegleiterin Marion Spießl stellte vom 18.09. bis 11.10.23

ihre Bilder unter dem Motto "EINFACH TIERISCH!" in der

Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Schwandorf aus.

Aus dem Erlös dieser Veranstaltung spendete Marion Spießl den Betrag von 200 Euro

an den Hospizverein Stadt und Landkreis Schwandorf, welchen 1. Vorsitzende Gisela Pöhler

im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsfeier des Vereins dankend entgegennahm.

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

26.10.2023 im Kath. Pfarrheim in Schwarzenfeld

Foto: Monika Kagerer HV SAD
Vlnr: Reil Evi, Wittleben Gabi, Andreas Wopperer, 2. BGM Stadt SAD; Angela Krüger, Karin Pötzl, Brigitte Molch, Gisela Pöhler, Sybille Huber, Doris Ruider, Kurt Obermeier, RA Kurt Mieschala, Wahlleiter, nicht auf dem Foto: C. Burger, G. Ordon, R. Pretzl

 
In der diesjährigen Jahreshauptversammlung wählte der Hospizverein Stadt und Landkreis Schwandorf seine Vorstandschaft neu. Die bestehende bewährte Vorstandschaft wurde im Amt erneut bestätigt, bei den Beisitzern und Kassenprüfern gab es Verabschiedungen und Neuerungen.

Nach Begrüßung und Tätigkeitsbericht von 1. Vorsitzenden Gisela Pöhler über die routinemässigen Aktivitäten des Vorstands im Kalenderjahr 2022 gab es Informationen über die Kooperationstätigkeit für das Projekt Bruder-Gerhard-Hospiz, welches am 5. Januar 2024 feierlich eröffnet und am 8. Januar bereits den Betrieb aufnehmen wird. Am 6. Januar 2024 wird es für die interessierte Bevölkerung einen Tag der offenen Tür geben, an dem die Möglichkeit besteht, das Hospiz und natürlich auch die neuen Büroräume des Hospizvereins zu besichtigen.

Hospizverein zieht um

Der Umzugstermin vom Verein ist für Mitte Dezember geplant. Fotos vom Baufortschritt und vom Raum der Stille zeigten einen ersten Eindruck von der neuen Einrichtung, die eine wesentliche Lücke in der palliativen Versorgung unserer Region schließen wird. Zusammen mit der 2. Vorsitzenden Angela Krüger bedankte sich Gisela Pöhler besonders bei ihrem Büroteam, ohne welches ein zuverlässiger und professioneller Ablauf der ehrenamtlichen Hospiz- und Trauerbegleitung gar nicht mehr zu gewährleisten wäre. Nicht nur Vorstandschaft und Büro-Team freuen sich auf den Umzug in das stationäre Hospiz und die damit verbundene neue Zusammenarbeit; auch die Hospizbegleiter sind stolz auf diesen neuen Abschnitt im Vereinsleben.
Bericht der Hospiz-Koordinatorin

Diese Aussage untermauerte Hospizkoordinatorin Monika Kagerer, die zusammen mit ihren beiden Kolleginnen Michaela Koller und Claudia Hien die Koordination der gesamten Begleitungsabläufe abwickelt und die Begleiter wiederum in ihrem verantwortungsvollen Ehrenamt betreut. In ihrem Bericht zeigte sie alle wesentlichen Aktivitäten des Hospizvereins im Jahresverlauf auf.

 

Neuwahlergebnis
Vorstandschaft: 1. Vorsitzende: Gisela Pöhler, 2. Vorsitzende: Angela Krüger, Schatzmeisterin: Evi Reil, Schriftführerin: Sybille Huber
Beisitzer: Claudia Burger, Brigitte Molch, Karin Pötzl, Doris Ruider; 

Kassenprüfer: Gerda Ordon, Pretzl Rosi

Als Beisitzer im Vorstand sind ausgeschieden Pater Vinzenz Schlosser, Gabi Wittleben sowie Sandra Schönitz, die jedoch weiterhin im Verein die Foto-Chronik im Ehrenamt betreuen wird. Neu hinzugekommen als Beisitzer sind Claudia Burger, Brigitte Molch und Karin Pötzl. Als Kassenprüferin bleibt weiterhin im Amt Gerda Ordon, neu gewählt wurde Rosi Pretzl als Ersatz für Kurt Obermeier, der als Kassenprüfer ausscheidet.

 

Ausblick auf 2024
Nach der Beantwortung von offenen Fragen aus den Mitgliederreihen beendete 1. Vorsitzende Pöhler die Versammlung mit einem Ausblick auf das Jahr 2024 und dem Veranstaltungshinweis auf das 20jährige Vereinsbestehen, das am 6. Juli 2024 ab 14 Uhr in der Spitalkirche mit einem Festprogramm begangen wird.

Welthospiztag am 14.10.2023 - Infostand am Marktplatz in Schwandorf

 

Unter dem Motto „Hospiz lässt mich noch mal.“ informierte der Hospizverein Stadt und Landkreis Schwandorf auch in diesem Jahr über seine Unterstützungsangebote für schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen und präsentierte sich mit einem Infostand am Schwandorfer Marktplatz. Vorstands-mitglieder und ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen standen für Fragen und Informationen zur Verfügung.

 

Der erste Schultag. Das erste "Hey". Der erste Kuss. Das erste Mal beim Lieblingsverein im Stadion. Jedem ersten Mal wohnt ein Zauber inne – und die meisten Menschen können sich an viele dieser Ereignisse sehr gut erinnern. Aber auch am Lebensende spielen diese besonderen Momente eine bedeutende Rolle. Hospizarbeit und Palliativversorgung stehen dafür, dass schwerstkranke Menschen, ihre Angehörigen und ihre Freundinnen und Freunde besondere Alltagsmomente noch einmal erleben können. Dabei werden sie individuell begleitet und können die Zeit am Lebensende aktiv mitgestalten. Die hospizliche Begleitung sorgt dafür, dass Wünsche und Bedürfnisse sterbender Menschen wahrgenommen sowie sie und ihre Angehörigen in der letzten Lebensphase unterstützt werden.

 

 In diesem Sinne setzt sich der Hospizverein Stadt und Landkreis Schwandorf mit seinem großen Pool an ehrenamtlichen Hospiz- und  TrauerbegleiterInnen seit 19 Jahren dafür ein, schwerstkranken und sterbenden Menschen die letzte Zeit ihres Lebens ihren Vorstellungen entsprechend zu gestalten, genau hinzuhören und einfühlend zu begleiten.

 

 

 


Künstlerin Gisela Herzog spendet Verkaufserlös ihrer Bilder an Hospizverein Schwandorf

Gisela Herzog entdeckte 2015 ihre Liebe zur Malerei. Mit Freude, Neugierde und Leidenschaft erschafft sie seitdem unter dem Motto "Dem Leben Farbe geben" sowohl abstrakte als auch gegenständliche und naiv-kindliche Malerei und probiert dabei verschiedenste Techniken aus. Im Rahmen einer mehrmonatigen Ausstellung im Mehrgenerationenhaus Wackersdorf konnte sie über den Verkauf ihrer Bilder den stolzen Erlös von 1.500 Euro erzielen. Diesen Betrag spendete sie nun dem Hospizverein Stadt und Landkreis, bei dem sie Ende Juni eine Ausbildung zur Hospizbegleiterin abschloss. „Mit dieser Aktion möchte ich einen kleinen Beitrag leisten, um dieser besonderen, meist ehrenamtlichen Arbeit, meine geschätzte Anerkennung zu zeigen. Das Sterben ist ein Tabu-Thema, über das niemand gerne sprechen möchte, aber jeder wünscht sich am Ende unserer Zeit eine Hand, ein „nicht-alleine-sein“, so Herzog. Die Koordinatorinnen Michaela Koller und Claudia Hien bedankten sich sehr herzlich im Namen des Hospizvereins Stadt und Landkreis Schwandorf für diese großzügige Zuwendung und das Engagement von Frau Herzog für die Belange der Hospizbewegung.

 

Die Bilder von Gisela Herzog sind in verschiedenen Geschäften im Stadtbereich Schwandorfs ausgestellt und dort auch käuflich zu erwerben.

Foto: v. l. n. r. Michaela Koller, Gisela Herzog, Claudia Hien

 

15 neue Hospizbegleiter ausgebildet

Abschluss des Begleiterkurses am 23/24.06.2023 in Kloster Strahlfeld

 

14 Frauen und 1  Mann haben den Hospizbegleiterkurs nach den Ausbildungsrichtlinien des DHPV erfolgreich abgeschlossen.

 

 Im Rahmen eines Begegnungswochenendes trafen sich aktive Hospizbegleiter, Mitglieder des Vorstands sowie die Kursabsolventen zu einem Rahmenprogramm mit gemeinsamen Austausch im Kloster Strahlfeld in Roding. 1. Vorsitzende Gisela Pöhler freute sich, dass sie zusammen mit den aktiven Hospizbegleitern wieder eine große gemeinsame Gruppe willkommen heißen konnte und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des Kurses beigetragen hatten. Ein besonderer Dank galt den Koordinatorinnen Monika Kagerer und  Michaela Koller sowie der 2. Vorsitzenden Angela Krüger, die seit Januar 2023 im Pfarrheim Schwarzenfeld die Kursteilnehmer organisatorisch versorgt und mit begleitet hat. Der Freitagabend galt dem Kennenlernen von aktiven Hospizbegleitern und Kursteilnehmern, die für die Zeit der ersten Begleitungen jeweils eine Mentorin an die Seite gestellt bekommen haben. Am Samstagvormittag gestalteten Hospiz- und Trauerbegleiter Rainer Hauer und seine Frau Christine einen Workshop zum Thema „Umgang mit schwierigen Begleitungen“ für alle Teilnehmer. Der Aufenthalt im Kloster Strahlfeld wurde am Nachmittag mit einer kleinen Feierstunde beendet, in der die Kursabsolventen freudig berührt ihre Zertifikate und ein kleines Präsent entgegennahmen. In ihrer Ansprache sagte Gisela Pöhler, dass sie sehr stolz sei auf die Kursteilnehmer, lobte das Engagement für die umfangreiche Ausbildungszeit und das Interesse an der Hospizbegleitung, welche vor allem Demut vor dem Leben und dem Tod erfordert.Die scheidende Ausbildungsgruppe bedankte sich mit Geschenken beim Vorstand und den Koordinatorinnen für die engagierte und vertrauensvolle Begleitung durch die gemeinsamen Kurswochen. Diese Ausbildung war und ist für alle eine große persönliche Bereicherung, so der Tenor der Kursabsolventen.

Benefizkonzert mit dem Bayerischen Polizeiorchester

zugunsten des Bruder-Gerhard-Hospizes am 13.05.2023 in der Oberpfalzhalle SAD

Veranstalter: Johanniter-Unfallhilfe-e. V.

Klangvirtuos und erfrischend war das Programm des Benefizkonzertes, welches das Bayerische Polizeiorchester unter Leitung von Prof. Johann Mösenbichler am vergangenen Samstagabend in der Oberpfalzhalle Schwandorf zum Besten gab. Im Dienst der guten Sache spielt das Polizeiorchester Bayern jährlich rund 50 Benefizkonzerte zu sozialen, karitativen und kulturellen Zwecke in ganz Bayern. Die gut 400 Besucher erlebten einen zauberhaften Abend und wurden von den mitreißenden Klängen musikalisch in verschiedene Länder entführt. Der Veranstalter Johanniter-Unfallhilfe sowie Kooperationspartner Hospizverein Stadt und Landkreis Schwandorf und Schirmherr Oberbürgermeister Andreas Feller freuten sich über die gelungene Benefizveranstaltung zugunsten des Bruder-Gerhard-Hospizes, das Ende dieses Jahres fertiggestellt werden und somit in der Oberpfalz für weitere 10 Gäste eine menschenwürdige Herberge mit professioneller palliativer Betreuung für die letzte Lebensphase bieten wird.

Spende anlässlich rundem Geburtstag für Hospizverein und Bruder-Gerhard-Hospiz

Rosi Pretzl hat anlässlich ihres 60. Geburtstag auf Geschenke verzichtet und stattdessen für die Hospizarbeit im Landkreis Schwandorf gesammelt. Als vielseitig engagierte Frau hat sie sich an ihrem Jubeltag über viele Besucher freuen können und hat somit den stolzen Betrag von 800 Euro erzielt. Den gesamten Erlös teilt sie nun auf und spendet 600 Euro für das neu errichtete Bruder-Gerhard-Hospiz sowie 200 Euro für den Hospizverein Schwandorf.

 

Rosi Pretzl hat 2021 die Ausbildung zur Hospizbegleiterin beim Hospizverein Schwandorf gemacht. Sie ist seitdem als Mitglied mit dem Verein verbunden und auch ehrenamtlich aktiv als Begleiterin tätig. Ihren runden Geburtstag hat sie als willkommenen Anlass gesehen, etwas über das persönliche Engagement hinaus für die Hospizidee und vor allem das regional so wichtige Projekt des stationären Hospizes in unserem Landkreis zu tun. Das Team vom Hospizverein Schwandorf, vertreten durch 1. Vorsitzende Gisela Pöhler, bedankte sich sehr herzlich für diese lobenswerte Idee und die überaus großzügige Spende, deren Vorbildcharakter gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

 

Herzenswunsch-Erfüllung für eine Patientin von uns

Patientin R. wird durch unseren Hospizverein betreut. Immer und immer wieder erzählt sie, dass sie unbedingt noch an die Nordsee möchte. Lange Zeit spart sie bereits darauf hin und hat sich sogar schon die Gummistiefel für die Wattwanderung gekauft. Doch sie merkt, dass sie es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen wird. Sie ist traurig und hadert mit ihrem Schicksal.

Da erinnert sich Koordinatorin Monika Kagerer an den Flyer, den ihr Marko Pammer vom Stadtmarketing der Stadt Nabburg, selbst ehrenamtlicher Helfer beim Herzenswunsch Hospizverein des BRK Niederbayern/Oberpfalz, kürzlich mitgegeben hat. Sie nimmt Kontakt auf und erzählt vom Traum der Patientin. Schnell ist klar, dass sie diesen Wunsch erfüllen wollen. Doch der Zustand verschlechtert sich drastisch, alle arbeiten mit Hochdruck an dem Vorhaben. Bedingt durch den notwendig gewordenen Umzug in ein Pflegeheim, verschlimmert sich nun auch die psychische Verfassung und es ist offensichtlich, dass sie eine, ihr vertraute Person zur Nordsee begleiten muss. Unsere Hospizbegleiterin macht dies gerne und so startete das Herzensmobil mit einer hoch engagierten Truppe und unserer Patientin in Richtung Cuxhaven. Nach vier Tagen mit sonnigem Wetter und einigen Herzenswunsch-Erfüllungen konnten sie die Patientin zwar erschöpft, aber voller schöner Eindrücke wieder ins Pflegeheim bringen, wo sie einige Souvenirs noch an diesen besonderen Ausflug erinnerten.

 

Ein ganz herzlicher Dank an die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem tollen Team des Herzenswunsch-Hospiz-Mobils vom BRK Straubing, unserer Hospizbegleiterin und allen Beteiligten vor Ort. ... Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.

Verstärkung im Koordinations-Team beim Hospizverein Stadt und Landkreis Schwandorf

Wir bedanken uns herzlich bei der Stiftung Silvia aus Breitenbrunn für die Finanzierung der Ausbildungskosten

 

 

Der Hospizverein Stadt und Landkreis Schwandorf freut sich über Verstärkung im Team der Koordination von Hospiz- und Trauerbegleitungen: Claudia Hien, Hospizbegleiterin und Mitglied im Hospizverein, brachte als ausgebildete Krankenschwester und Palliative-Care-Fachkraft die Grundvoraussetzung mit für eine Weiterbildung zur Koordinatorin im Hospiz- und Palliativbereich. So konnte aus den eigenen Reihen eine weitere Koordinatorin rekrutiert werden, um dem steigenden Bedarf an Anfragen nach Begleitung gerecht zu werden. 

Die Ausbildungskosten an der Hospizakademie Bamberg in Höhe von 2600 Euro wurden vollumfänglich finanziert durch die Stiftung Silvia. Zweck der Stiftung Silvia ist die Erfüllung letzter Wünsche von schwerkranken Kindern und Jugendlichen in Hospizen. Ebenso sollen Geschwisterkinder und Eltern unterstützt werden. Die Stiftung wurde ins Leben gerufen von Ingo Gabler aus Breitenbrunn aus dem Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz. Sie ist nach der verstorbenen Ehefrau des Stifters benannt, die sich die Stiftung gewünscht hatte.

Hier geht es zum Pressebericht im Neuen Tag: link

 



Neues Projekt: Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche in Gruppen

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Trauerbewältigung in der Gesellschaft immer schwieriger wird für hinterbliebene Angehörige, insbesondere für Familien mit Kindern. Auch wir im Hospizverein spüren dies aufgrund vermehrter Anfragen nach Trauerbegleitung. Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschlossen, unser Angebot entsprechend zu erweitern. Dies erforderte natürlich auch weitere Trauerbegleiter auszubilden, um dem Bedarf gerecht werden zu können. Dies ermöglichte eine großzügige Spende der Bürgerstiftung der Volksbank Regensburg, die wir im Rahmen der Weihnachts-Charity 2020 erhielten. Vor allem für Familien mit Kindern und Jugendlichen wollen wir mit diesem speziellen Gruppenprogramm Hilfe und Unterstützung anbieten.

 

Genauere Infos über Ablauf und Programm dieser Trauergruppen finden Sie unter unserer Rubrik TRAUER. Weitere Details zu diesem Projekt können Sie hier in den Presseberichten lesen durch Anklicken der folgenden Links:

Mittelbayerische Zeitung vom 07.10.2022

und Der neue Tag vom 06.10.2022